Heilung der Ur-Wunde des Mangels & der Existenzangst

  • Wie ist unsere Beziehung zum physischen Fundament und der Materie (also unserem Körper, der Natur, der Erde)?
  • Wie gehen wir mit Geld, Besitz und Ressourcen um?
  • Wie definieren wir unseren Wert?
  • Was gibt uns Stabilität und Sicherheit?
  • Wann haben wir Existenzangst und Mangelgefühle?

Diese Fragen stellt uns CHIRON, der verwundete Heiler, wenn er am 19. Juni erstmal kurzfristig in den Stier geht.

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CHIRON betritt den STIER nicht leise. Sondern er kracht mit einer dynamischen Spannung rein, da er ein T-Quadrat (Herausforderung) zu Jupiter im Krebs/Löwen und dem rückläufigen Pluto im Wassermann hat. Und ein sanfteres Sextil zum Nord-Mondknoten in den Fischen.

Und diese Energie zwingt uns alte Ohnmachtsgefühle (Pluto) bezüglich unseres Selbstwerts und unserer Zugehörigkeit anzusehen. Jupiter könnte das Gefühl des Mangels oder den Druck, „jemand sein zu müssen“, im ersten Moment vergrößern.

Es ist ein kosmischer Schubs, der uns auffordert, Scheinsicherheiten loszulassen. Es ist ein kollektiver Schmerz, der uns zeigt, wo alte Sicherheitsstrukturen einfach nicht mehr gültig sind. Und die wir mit Annahme, Freilassen und Urvertrauen (Fische-Mondknoten) heilen können.

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Auf der kollektiven und weltlichen Ebene geht es um eine verletzliche Phase für Finanzen, Wirtschaft und unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde.

Auf der persönlischen Ebene wird die Ur-Angst vor Mangel freigelegt. Und diese Wunde lehrt uns, den wahren Selbstwert und die innere Ur-Sicherheit unabhängig von Besitz und äußeren Umständen zu finden und integrieren.

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Da Chiron Anfang August rückläufig wird, im September in den Widder zurück geht und erst im April 2027 für die nächsten sieben Jahre im Stier bleibt, ist es wie ein „Hineinschnuppern“ in eine völlig neue kollektive und persönliche Heilungsthematik.

Alte Wunden bezüglich Mangelgefühl, Selbstwert, Sicherheit, Ressourcen, Finanzen und/oder dem Bezug zum Körper bzw. zur Natur können kurz und bombastisch aufflammen.

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Wenn Chiron dann nochmal in den Widder zurückkehrt, ist das eine Aufforderung, die letzten Hausaufgaben zu machen. Die, die wir bis dahin nicht gemacht haben. Bevor wir dann echten, stabilen Selbstwert im Stier aufbauen können.

Die Fragen, die wir uns in dieser Phase stellen dürfen sind:

  • „Haben wir wirklich gelernt, voll und ganz zu uns und unserer eigenen Wahrheit zu stehen?“ und
  • „Haben wir den Mut, für uns einzutreten, ohne in die Aggression oder die Opferrolle zu gehen?“

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Ab Anfang Januar 2027 wenn Chiron dann im Widder wieder direktläufig wird, kann es mit Mut und Klarheit nach vorne gehen.

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CHIRON im STIER ist eine Einladung zur „Besinnung“ auf unsere Existenz. Er fordert uns auf, die Natur und unseren physischen Körper als Tempel zu betrachten und nicht als Nebensache.
Es ist grundsätzlich eine eher ruhige, geerdete Energie, die uns die Wunde in Form von Mangel zeigt, in Bezug auf unser physisches Fundament und auf unsere Werte. Und die uns in eine geerdete Präsenz bringen möchte. In eine echte Sicherheit und Stabilität, die aus uns selbst kommt.

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Im WIDDER hat CHIRON die Wunde der Identität, des Egos und des Mutes thematisiert. Mit der Frage: „Darf ich ich selbst sein und für mich kämpfen?“.

Im STIER geht es um die Ur-Angst vor existenziellem Mangel, sowie die Wunde des Wertes und der Sicherheit. Es geht darum, eine tiefe, unerschütterliche Ur-Sicherheit in sich selbst zu finden. Ungeachtet der Stürme im Außen.

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Diese Phase, in der Chiron in den Stier wechselt kann eine tiefe, heilsame Entschleunigung und Erdung sein. Auch wenn das T-Quadrat zu Beginn für etwas Aufruhr sorgen mag. Es geht darum auf der Welt anzukommen und im eigenen Körper Wurzeln zu schlagen.

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Also drücken wir diese Wunde der Existenzangst und des Mangels nicht weg. Sondern schauen wir sie uns an und akzeptieren sie.

Erst wenn wir in die bewusste Annahme gehen und sie integrieren, kann diese Wunde heilen. Auf persönlicher und kollektiver Ebene.

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Hier kannst du das Video zum Chiron anschauen: https://youtu.be/eYA03xmeTj4